Vollsonne*de - Mallorca

Größe Mallorcas

Die Insel hat eine Ausdehnung von ca. 98 mal 78 Kilometer. Sie ist ca.3.620 km² groß und verfügt über eine Küstenlinie von ca. 550 km Länge.

Palma (Ciutat de Mallorca)

Im Südwesten Mallorcas befindet sich die große Bucht von Palma, an der die alte Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Mallorca , heute der Balearen liegt. Palma ist eine römische Gründung aus der Zeit der Inbesitznahme der Insel durch das Römische Reich.
Da die Region Palma nur das Stadt- bzw. Gemeindegebiet umfasst, ist sie die flächenmäßig kleinste Region der Insel, hat aber die höchste Bevölkerungsdichte.

Südlich Mallorcas liegt der Felsinsel-Archipel um Cabrera, heute ein Meer- und Land-Nationalpark, und im Südwesten die Insel Sa Dragonera, die ebenfalls vom Inselrat Mallorcas zu einem Naturschutzgebiet erklärt wurde.




Blick von der Kathedrale aus

Serra de Tramuntana

An erster Stelle ist die Serra de Tramuntana zu nennen, ein bis zu 15 Kilometer breiter Gebirgszug mit 10 Gipfeln über 1.000 Meter Höhe. Die Berge erstrecken sich auf über 90 Kilometer Länge von der Insel Sa Dragonera im Südwesten bis zum Cap Formentor im Norden. Der höchste Punkt etwa in der Mitte der Gebirgskette ist mit ca. 1.450 Metern der Puig Major [ˌputʃmaˈʒor]. In einer der Buchten entstand der schöne geschützte Hafen Port de Sóller.

An den Seitenhängen der Berge sind fruchtbare Täler, wo in der Gegend um Sóller Apfelsinen- und Zitronenbäume wachsen. Auf Terrassen werden Tomaten, Bohnen und Weintrauben angebaut (Estellencs, Banyalbufar, Deià, Valldemossa).
Eine Fahrt mit dem Tren de Sóler und der Straßenbahnlinie von Sóller bis zum Hafen von Sóller zeigt die volle Pracht der Fruchtbarkeit.

Höchter Berg - Puig Major de Son Torrella

Der Puig Major de Son Torrella [ˌputʃmaˈʒor] ist mit ca. 1450 Metern Höhe der höchste Berg. Der nächst größere Ort ist Sóler. Am Fuße des Puig Majors finden sich die beiden Stauseen Gorg Blau und Cúber.

Der Gipfel des Berges ist seit 1958 militärisches Sperrgebiet. Auf ihm befinden sich spanische und US-amerikanische Radaranlagen, die das westliche Mittelmeer sowie Teile Nordafrikas überwachen. Ein im Jahr 1932 geplantes Bauvorhaben für eine Seilbahn auf den Gipfel wurde wieder fallen gelassen.

 

Sóller von Oben - Stausee Gorg Blau

S'Albufera de Mallorca

S'Albufera de Mallorca ist ein ca. 1.690 Hektar großes Vogelschutzgebiet, in dem über 200 Vogel- und 400 Pflanzenarten registriert wurden. Es liegt in der Gemeinde Muro, südlich der Stadt Alcúdia. S'Albufera wurde im Jahre 1998 als „Parc natural de s'Albufera des Grau“ zum Naturpark erklärt.

Der Name s'Albufera wird vom arabischen Wort für Lagune „al-buhayra“ abgeleitet. Das ursprünglich an dieser Stelle gelegene Sumpfgebiet , Quelle von Malaria, wurde ab ca. 1870 trockengelegt.
Der Blick auf wilde Wiesen, Feuchtgebiete und zugewucherte Ufer bietet einen angenehmen Kontrast zu den geschaffenen Urlaubsumfeldern ringsherum. Der Eintritt ist kostenlos. Am besten man erkundet das sehr weitläufige Gebiet mit dem Fahrrad. Einige sind gegen Gebühr auch vor Ort auszuleihen.

 




Tren de sóller

Die Ferrocarril de Sóller (FS) ist eine Gesellschaft mit Privatkapital, überwiegend von Einwohnern aus Sóller getragen, die sich im Rahmen einer ursprünglich bis 2011 gültigen Vereinbarung, der regelmäßigen Personenbeförderung auf dem Schienenweg verschrieben hat; dies begründet durch die besondere Attraktivität, die dieses Transportmittel unter Bahnfahrern und Inselbesuchern genießt.
Im Jahre 2005 wurde diese Konzession jedoch für zusätzliche 50 Jahre verlängert und läuft jetzt somit erst im Jahr 2055 aus.
Seit 1913 betreibt sie zugleich die Straßenbahnlinie von Sóller bis zum Hafen von Sóller, auf einer Strecke von 4,9 km.
Der Bau begann am 3. Juni 1907 gleichzeitig von Palma und von Sóller aus. Durch die Gebirgskette von Alfàbia musste ein Tunnel mit einer Länge von 2.856 Metern bis zur anderen Seite gebaut werden.

Zur Elektrifizierung kam es 1927 nachdem sich viele Fahrgäste über die Rauchbelästigung in den Tunnel beschwert hatten. Die Firma Siemens-Schuckert führte die Elektrifizierung aus.
In der Anfangszeit wurde die Bahn hauptsächlich zum Transport landwirtschaftlicher Güter aus Sóller, hauptsächlich Orangen, benutzt. Vorher war Sóler nur über Karrenpfade und Sandwege Col de Sóller oder über den Seeweg erreichbar.





Safari-Zoo "Reserva Africana"

In der Nähe von Sa Coma liegt der Safari-Zoo "Reserva Africana", in dem man die unterschiedlichsten Tiere aus Africa bewundern kann. Zwischen Giraffen, Nashörnern, Zebras und anderen Tieren fährt man entweder mit dem eigenen Auto oder mit dem Zoo-Bus durch den Park und lässt sich von der Artenvielfalt überraschen und von Affen besetzen. Aussteigen ist jedoch strengstens untersagt.




Die Affen entfernen den Gummi. - Keine Angst, die Nashörner küssen nur.

Coves d'Artà „Höhlen von Artà“

Die Coves d'Artà (kastilisch Cuevas de Artá, „Höhlen von Artà“) sind ein Tropfsteinhöhlensystem an der Ostküste. Die Höhlen befinden sich im Gemeindegebiet von Capdepera östlich des Ortes Canyamel.
Der Weg ist bis dahin gut ausgeschildert und ist mit Reisebus, Auto oder Boot erreichbar.


Höhle bei Arta - Platja de Canyamel

Coves del Drac, Coves dels Hams


Die Coves del Drac (kastilisch Cuevas del Drach, „Drachenhöhlen“) und Coves dels Hams (kastilisch Cuevas dels Hams, „Angelhakenhöhlen“) sind ein Tropfsteinhöhlensystem an der Ostküste. Die Höhlen befinden sich im Gemeindegebiet von Manacor südlich des Ortes Porto Cristo.
Die Höhlen besitzen den größten unterirdischen See Europas. Das begehbare Höhlensystem der Drachenhöhlen, in dem sich sechs weitere Seen befinden, erstreckt sich über eine Länge von 1700 Metern. Auch in den Cuevas dels Hams sind Lichteffekte angebracht und ist ein See der mit einem Boot befahren wird. In der Hauptsaison wird klassische Musik gespielt.
Man sollte in der Saison sehr viel Zeit mitbringen denn der Einlass ist begrenzt (ein paar hundert Leute pro Stunde)




Porto Christo

Cala Ratjada - Cala Agulla

 


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